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Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg fordert Gerechtigkeit: Hauptstadtzulage muss endlich auch für die freien Träger gezahlt werden

Berlin, 11. April 2024. „Die Gewährung der Hauptstadtzulage ist eine Frage des Anstands und der Gerechtigkeit“, so David Driese in seiner Rede vor dem Berliner Abgeordnetenhaus, wo Mitarbeiter*innen des Verbandes zusammen mit den Beschäftigten anderer Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin für Gerechtigkeit und gleiche Entlohnung demonstrieren.

Seit November 2020 zahlt das Land Berlin seinen angestellten Beschäftigten eine Hauptstadtzulage von monatlich 150 Euro. Diese ist den freien Trägern im vergangenen Jahr ebenfalls versprochen worden. Doch nun hat der Senat eine Kehrtwendung vollzogen und will von der ursprünglichen Zusage plötzlich nichts mehr wissen.

Es stellen sich deshalb folgende Fragen: Wird die Hauptstadtzulage künftig auch den Beschäftigten der freien Träger gewährt oder nicht? Steht das Land Berlin zu seiner Zusage, dass die freien Träger nach dem TVL finanziert werden? Dann gehört die Hauptstadtzulage dazu, denn sie ist seit dem 9. Dezember 2023 Bestandteil des Tarifvertrages des Landes Berlin.

 

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an Uwe Dolderer, den Pressesprecher des Verbandes.

 

Über den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg

Als Weltanschauungsgemeinschaft vertritt der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KdöR die Interessen religionsfreier Menschen und setzt sich für eine menschlichere Gesellschaft ein. Er unterstützt den Staat bei der Bildung und Erhaltung eines Wertekanons, indem er friedens-, rechts- und wertefördernd auftritt. In seinen Einrichtungen und Projekten bietet er Unterstützung unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Weltanschauung. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg hat jeweils rund 1.500 Mitarbeitende und Ehrenamtliche und ist einer der größten Sozial- und Bildungsträger in Berlin und Brandenburg.

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Uwe Dolderer
Pressesprecher
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